Frühjahr 1656. Fast zehn Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges ziehen Martha und ihr Bruder Karl mit ihrem kranken Ziehvater Matthes durch die Eifel nach Aachen – in der Hoffnung auf Hilfe und einen Neuanfang. In der alten Kaiserstadt begegnen sie Menschen unterschiedlichster Herkunft: einem verbitterten ehemaligen Soldaten, einem gewitzten Spaßmacher und vielen anderen, deren Wege sich unerwartet kreuzen.
Während Krankheit, Armut, religiöse Spannungen und die Schatten des Krieges das Leben der Menschen bestimmen, braut sich über Aachen eine Katastrophe zusammen, die alles verändern wird.
Ein eindrucksvoller historischer Roman über Verlust, Menschlichkeit und das Leben im Deutschland des 17. Jahrhunderts.
Günter Krieger zählt seit vielen Jahren zu den bekannten Autoren historischer Romane mit regionalem Flair. Seine Werke verbinden sorgfältige historische Recherche mit lebendigen Figuren und einer glaubwürdigen Atmosphäre. Besonders Leser aus Aachen, der Eifel sowie dem Raum Köln-Jülich werden die detailreiche Darstellung ihrer Heimatregion schätzen.
Der lauernde Funke zeichnet kein überhöhtes Heldenbild, sondern erzählt von einfachen Menschen in einer schweren Zeit – authentisch, emotional und nahbar. Der Roman vermittelt eindrucksvoll, wie tief die Folgen des Dreißigjährigen Krieges noch Jahre später das Leben der Menschen prägten.