Georg Zimmermann, 1909 in England geboren und nach der Übersiedlung der Familie in Köln politisch und militärisch in der SA sozialisiert, zog 1939 fast 30-jährig als überzeugter Soldat in den Krieg.
Seine Aufzeichnungen aus den Jahren 1939 bis 1945 eröffnen unverstellte, zeitnahe Einblicke in die wahrgenommene Wirklichkeit des Krieges. Zimmermann schildert seinen Weg durch den Frankreichfeldzug 1940 und die jahrelangen Kämpfe an der Ostfront von 1941 bis 1944 – zunächst getragen von Begeisterung, zunehmend geprägt von Härte, Verlusten und Rückzügen. Als mehrfach ausgezeichneter Leutnant einer Nachrichtenabteilung gerät er im Mai 1945 in der Steiermark in englische Internierung.
Die ehrlichen, nicht nachträglich überarbeiteten Aufzeichnungen verbinden persönliche Erfahrungen mit dem Schicksal von Kameraden und Zivilisten und verleihen diesem Bericht seine besondere historische Bedeutung. Einordnende Zwischentexte stellen den größeren Zusammenhang her, während zahlreiche Fotografien und Karten den Weg des Autors nachzeichnen und die Orientierung erleichtern.
Sichern Sie sich dieses Buch, das mehr ist als eine Kriegserinnerung. Es ist ein eindringliches Zeitzeugnis über Wahrnehmung, Überzeugung und Realität eines Soldaten im Zweiten Weltkrieg.